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Caritas Ruhstorf spendet 500 Euro für Pockinger Tafel

PNP 07.09.2022

Ruhstorf/Pocking. „Gemeinsam Hilfe für zunehmend mehr Mitmenschen leisten, deren täglicher Lebensunterhalt maßgeblich von freiwilligen Unterstützungsmaßnahmen sozial-karitativer Institutionen und Organisationen abhängt.“ Diese schon seit der Vereinsgründung vor exakt 61 Jahren erklärte Zielsetzung betrachtete Ortsvorsitzende Maria Hatz „nach wie vor als Maß christlicher Nächstenliebe der Caritas im Pfarrverband Ruhstorf, die der Pockinger Tafel eine 500-Euro-Spende speziell für den Einkauf zusätzlich benötigter Lebensmittel“ zukommen lasse.

Ausdrücklich verwies die Ortsvorsitzende auch auf eine zwischenzeitlich geschaffene Verteilungsstelle der Pockinger Tafel im neuen Ruhstorfer Pfarrzentrum jeden Donnerstag in der Zeit zwischen 13:00 und 1315 Uhr generell nur für bedürftige Personen mit kommunalem Berechtigungsschein.

 

 

 

 

Spende an die Tafeln

Tafeln vermehrt auf Geldspenden angewiesen

PNP 15.09.2022

Passau. Insgesamt 70000 Euro spendete der Kreisverband der Volks- und Raiffeisenbanken aus Stadt und Landkreis Passau an die Tafeln und andere wohltätige Einrichtungen in der Region. Die stolze Summe gab Manfred Asenbauer von der VR-Bank Passau bekannt, im Anschluss daran hatten die Vertreter der Tafeln die Möglichkeit , von ihrer Arbeit zu erzählen. Übereinstimmend berichten sie von dramatisch gesunkener Spendenbereitschaft, sodass die Tafeln immer mehr Produkte des täglichen Bedarfs zukaufen müssen. Das treibt die Kosten hoch. Außerdem haben die Inflation und die ukrainischen Flüchtlinge den Kundenstamm stark erhöht. Manche Tafeln berichten von einer Verdopplung des Kundenstamms. Umso überschwänglicher fiel der Dank an die Raiffeisenbanken aus. Ohne solche Geldspenden wäre der Betrieb der Tafeln nicht mehr möglich. − chr

Armut in Deutschland auf dramatischem Höchststand: Zahl der Tafel-Kundinnen und -Kunden um Hälfte erhöht

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 14. Juli 2022

Immer mehr Menschen in Deutschland leben in Armut. Bei den Tafeln wird ihre schwierige finanzielle Lage dramatisch sichtbar: Die Zahl der Tafel-Kundinnen und -Kunden hat sich aufgrund von Inflation, Pandemie und Kriegsfolgen seit Jahresbeginn um etwa die Hälfte erhöht. Damit suchen deutlich über zwei Millionen armutsbetroffene Menschen Unterstützung bei der Ehrenamtsorganisation – so viele wie nie zuvor.

Aktuell verteilen beinahe alle Tafeln gespendete Lebensmittel an mehr Personen: 60,71 Prozent der Tafeln verzeichnen einen Zuwachs von bis zu 50 Prozent bei ihrer Kundschaft; 22,6 Prozent der Tafeln unterstützen bis zu doppelt so viele Menschen wie noch vor einem halben Jahr. Bei 7,59 Prozent hat sich die Zahl der Kundinnen und Kunden verdoppelt und bei 8,94 Prozent sogar mehr als verdoppelt.

Zu den neuen Kundinnen und Kunden zählen vor allem Geflüchtete aus der Ukraine, aber auch viele Erwerbslose mit Bezug von Arbeitslosengeld I oder II, Erwerbstätige mit geringem Einkommen sowie Rentnerinnen und Rentner.

Tafeln sind am Limit und berichten uns, dass viele Menschen zu ihnen kommen, die bisher gerade so über die Runden gekommen sind und zum ersten Mal Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Sie erzählen aber auch von ehemaligen Kundinnen und Kunden, deren Situation sich wieder verschlechtert hat und die nun erneut Unterstützung brauchen“, sagt Jochen Brühl, Vorsitzender Tafel Deutschland e.V. „Armut macht keine Sommerpause, Armut lässt sich nicht vertrösten. Wir sehen deutlich, dass es den Menschen jetzt am Nötigsten fehlt und rufen weiterhin zu Spenden für die Tafeln auf.“

Aufnahmestopp bei knapp einem Drittel der Tafeln

Die Nachfrage liegt noch höher. 32 Prozent der Tafeln mussten bereits einen Aufnahmestopp einführen; viele zum ersten Mal in ihrer Geschichte. Ihnen fehlen Lebensmittel und/oder Ehrenamtliche, um allen zu helfen, die nach Unterstützung fragen.

Rund 62 Prozent der Tafeln verteilen momentan kleinere Mengen an jeden Haushalt, um möglichst vielen Menschen Lebensmittel mitgeben zu können. 17 Prozent haben die Abholhäufigkeit reduziert, sodass Kundinnen und Kunden beispielsweise nur noch alle zwei Wochen statt jede Woche zur Lebensmittelausgabe kommen können.

Die Situation belastet unsere Helferinnen und Helfer stark, denn mehr Kundinnen und Kunden bedeuten längere Ausgabezeiten und einen höheren Aufwand. Viele sind erschöpft“, sagt Sirkka Jendis, Geschäftsführerin Tafel Deutschland e.V. „Auch der psychische Druck wächst. Tafel-Aktive engagieren sich, weil sie etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun und armutsbetroffene Menschen solidarisch unterstützen möchten. Zu sehen, dass Hilfen nicht ausreichen und dass von den eigentlich verantwortlichen Stellen die nötige Unterstützung für Menschen in Armut fehlt, ist kaum zu ertragen. Immer mehr Tafeln fragen sich: Wie lange schaffen wir das noch?“

Dazu kommt, dass Sozialämter und Behörden in vielen Städten Geflüchtete weiterhin ohne Rücksprache an die Tafeln verweisen. Besonders bei vielen Menschen aus der Ukraine entstand dadurch fälschlicherweise der Eindruck, dass Tafeln ein staatliches Angebot sind, auf das ein Anspruch besteht. Als gemeinnützige, ehrenamtliche Organisationen bieten Tafeln jedoch Lebensmittel, die Einkäufe ergänzen.

Es ist verantwortungslos, wenn Behörden Menschen zu einer Tafel schicken, ohne sich überhaupt zu erkundigen, ob die Tafel neue Kundinnen und Kunden aufnehmen kann“, erklärt der Vorsitzende Jochen Brühl. „Wir helfen, so viel wir können, aber bleiben ein Zusatzangebot. Dass alle Menschen in Deutschland genug zu essen und zu trinken haben, muss der Staat gewährleisten, nicht das Ehrenamt.“

Armut erreicht trauriges Rekordhoch 

Laut Paritätischem Armutsbericht 2022 hat die Armutsquote im vergangenen Jahr einen traurigen Höchststand von 16,6 Prozent erreicht. Die Folgen der Inflation und des Krieges sind dabei noch nicht berücksichtigt, die Not ist seitdem größer geworden. Tafeln rechnen aktuell nicht damit, dass sich die Lage entspannt. Im Gegenteil: Die steigenden Preise und anstehenden Nachzahlungen von Energiekosten werden noch mehr Menschen finanziell belasten.

Tafel Deutschland fordert armutsfeste Regelsätze

Tafel Deutschland fordert deshalb von der Bundesregierung dringend ein neues Hilfspaket. Die bisherigen Hilfen verfehlten mehrheitlich diejenigen, die sie am dringendsten benötigen. Nach Angaben des Paritätischen Gesamtverbands kamen von den 29 Milliarden Euro aus dem Entlastungspaket der Bundesregierung nur zwei Milliarden Euro bei armutsbetroffenen Menschen an. Jochen Brühl erklärt: „Schluss mit der Gießkanne, die Regierung muss Soforthilfen beschließen, die Armutsbetroffene gezielt erreichen. Wir fordern zudem für das angekündigte Bürgergeld armutsfeste Regelsätze von mindestens 678 Euro.“

Jeder sechste Mensch in Deutschland lebt in Armut. Das können wir als Gesellschaft nicht länger hinnehmen“, so Geschäftsführerin Sirkka Jendis. „Wir sind dankbar für den unermüdlichen Einsatz unserer 60.000 Tafel-Aktiven und wünschen uns Solidarität für armutsbetroffene Menschen von der breiten Mehrheit.“

Hinweis
Die Zahlen basieren auf einer Umfrage, die die Tafel Deutschland im Juni und Juli 2022 unter ihren 962 Mitglieds-Tafeln durchgeführt hat. 603 Tafeln haben sich an der Umfrage beteiligt.

Die Pressemitteilung und die Umfrage-Ergebnisse als PDF können Sie im Pressebereich auf unserer Website herunterladen.

Tafel Deutschland e.V.
Lebensmittel retten. Menschen helfen.

Die über 960 gemeinnützigen Tafeln in Deutschland sammeln einwandfreie überschüssige Lebensmittel von Händlern und Herstellern und verteilen diese regelmäßig an mehr als zwei Millionen armutsbetroffene Menschen im ganzen Land. Damit schaffen sie eine Brücke zwischen Verschwendung und Armut. Mit rund 60.000 Ehrenamtlichen, die sich bei den Tafeln engagieren, sind die Tafeln eine der größten sozial-ökologischen Bewegungen in Deutschland. Organisiert sind die Tafeln im Dachverband Tafel Deutschland e.V.                                                                                                                                                                                                                                                                       
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Pressekontakt
Annegret Hintze
Referentin digitale Kommunikation
Telefon: +49 (0)30 200 59 76-228
E-Mail: hintze@tafel.de

 

Mutter-Kind-Hilfswerk spendet für Pockinger Tafel

PNP 20.04.2022

Pocking. Seit 2010 erhält die Pockinger Tafel regelmäßig vom Mutter-Kind-Hilfswerk gepackte Taschen mit Lebens- und Sanitärartikel für die Bedürftigen. Nadine Espey machte den Verantwortlichen der Tafel bei der Paketübergabe an Weihnachten das Angebot, auch während des Jahres bei Bedarf zu helfen, ein Anruf genüge. Dieses Angebot wurde gerne angenommen, zumal derzeit sehr wenig Ware zur Verfügung steht und auch die ukrainischen Flüchtlinge unterstützt werden. Umso größer war nun die Freude über den Besuch von Ursula Schmitz, die 100 gepackte Taschen für die Bedürftigen dabei hatte. Bei der Spendenübergabe (v.l.): Christine Meier, Ursula Schmitz und Angelika Strangmüller. − red/Foto: red

Sparkasse Passau spendet für Pockinger Tafel

PnP 05.04.2022

Pocking. So wie viele andere Tafeln in Deutschland unterstützt auch die Pockinger Tafel die Menschen aus der Ukraine, die ihre Heimat verlassen mussten. Alle ukrainischen Flüchtlinge erhalten die gleiche Hilfe wie die deutschen Mitbürger. Entsprechend mehr Lebensmittel werden bei der Tafel benötigt. Die von den Discountern gespendeten Waren und weitere Sachspenden reichen bei Weitem nicht aus. Es muss dazu gekauft werden. Umso größer war die Freude bei der Pockinger Tafel über den Besuch von Wolfgang Hermann von der Sparkasse Passau. Die Verantwortlichen der Sparkasse hatten spontan beschlossen, die Tafel außertourlich zu unterstützen. So überreichte Hermann einen Scheck über 1000 Euro an die Tafelleitung. Bei der Spendenübergabe: (v.l.) Wolfgang Lindhorst, Elisabeth Mandek, Peter Heptner, Wolfgang Hermann, Carola Aschenbrenner und Manuela Mayer. − red/Foto: red

Rottaler Raiffeisenbank spendet in 5000€ für Pockinger Tafel

PNP 16.05.2022

Nasse Augen bekamen die Gäste, als Marianne Nassauer von der Not der Menschen direkt vor Ort sprach. 17 Jahre ist sie ehrenamtlich bei der Tafel Rotthalmünster des BRK und sie war den Tränen nahe, als sie die derzeitig prekäre Situation der Tafeln schilderte: Man bekomme weit weniger Ware aus den Supermärkten, habe aber durch die Ukraine-Flüchtlinge weit mehr Menschen zu versorgen. Manchmal sei es zum Verzweifeln, aber abgewiesen werde niemand. „Ja wenn wir wenigsten einen g‘scheiten Raum zur Warenausgabe hätten“, nutzte Marianne Nassauer die Gunst der Stunde, um der im Saal versammelten gesamten Bürgermeister-Riege aus dem Altlandkreis Griesbach die Lage der Tafel ans Herz legen. Genauso Angelika Strangmüller von der Pockinger Tafel: 100 Ukraine-Flüchtlinge samt ihrer 70 Kinder seien zu versorgen – da platze die Tafel aus allen Nähten. Die Bürgermeister Franz Krah (Pocking) und Günter Straußberger (Rotthalmünster) dürften die Hilferufe vernommen haben.

 

 

 

 

400 Euro Spende für die Tafel

PNP 18.07.2022

Bad Füssing. Beim ökumenischen Gottesdienst, der im Juni im Kurpark unter Mitwirkung des Kurorchesters stattfand, sind Spenden für die Pockinger Tafel gesammelt worden. Nun haben Kur- und Tourismusmanagerin Daniela Leipelt (r.) und Kurseelsorgerin Maria Müller (2.v.r.) an die Vorsitzende der Pockinger Tafel, Angelika Strangmüller (3.v.r.), eine Spende in Höhe von rund 400 Euro überreicht. „Unser Ziel war es, den bedürftigen Menschen am Ort zu helfen“, so Daniela Leipelt. Seit über zwölf Jahren versorgt die Pockinger Tafel bedürftige Menschen. 210 Familien in Pocking, Bad Griesbach, Bad Füssing und Ruhstorf kommen Woche für Woche jeweils am Donnerstag in den Genuss von kostenfreien Lebensmitteln. Durch den Ukrainekrieg ist die Zahl der Bedürftigen erheblich gestiegen. 37 ukrainische Familien mit zahlreichen Kindern sind es allein in Bad Füssing, die von der Tafel in ihrer Not nicht im Stich gelassen werden. Als Dolmetscherin hält Lena Hergenreiter (l.) die Verbindung zwischen Tafel und Flüchtlingen aufrecht. Vorsitzende Angela Strangmüller stellt fest: „Wir sind in einer schwierigen Situation, weil die Lebensmittelspenden von den Geschäften immer mehr zurückgehen. So sind wir gezwungen, mit Spendengeldern Lebensmittel dazuzukaufen“. Um die Tafel in Pocking zu entlasten, werden seit September 2021 die Orte Bad Füssing und Bad Griesbach angefahren. In Pocking arbeiten 20 Freiwillige in zwei Schichten. − die/Foto: Diet