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Nächste Ausgabe am Freitag den 15.05.2026
Muttertags-Spendenaktion des Mutter-Kind-Hilfswerks e. V.
230 Lebensmittel-Taschen für die Pockinger Tafel e. V. im Wert
von rund 4.500 Euro
Pocking. Der Mutter-Kind-Hilfswerk e. V. hat 230 Lebensmittel-Taschen im Gesamtwert von rund
4.500 Euro an die Pockinger Tafel e. V. übergeben. Die Taschen wurden vom Verein eigenständig
organisiert und befüllt und werden von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Tafel
pünktlich zum Muttertag an bedürftige Menschen in der Region ausgegeben.
Bei der Übergabe in Pocking trafen sich die Vorstandsvorsitzende Nadine Espey und das Team der
Pockinger Tafel e. V. Gemeinsam betonten sie die große Bedeutung solcher zusätzlichen Spenden
für die Arbeit der Tafel und die Unterstützung ihrer Kundinnen und Kunden.
Zwar erhalten die Tafeln regelmäßig Lebensmittelspenden, jedoch müssen haltbare Produkte wie
Tee, Kaffee, Nudeln, Reis, Mehl sowie Hygieneartikel häufig zugekauft werden. In enger
Abstimmung mit dem Vorstand der Pockinger Tafel e. V., Manfred Hekler und Erich Wagner,
wurden die Taschen zum Muttertag daher gezielt mit besonderen Inhalten bestückt: unter
anderem Kaffee, Kuchen, Kakaopulver, Schokolade für Kinder, Nudeln, Soße und Shampoo.
„Uns ist es sehr wichtig, konkret und direkt zu helfen und den Menschen gerade zum Muttertag
eine kleine Freude zu bereiten. Vom Einkauf bis zum Packen der Taschen haben wir die Aktion
vollständig selbst organisiert und die Inhalte gemeinsam mit der Tafel abgestimmt“, erklärt Nadine
Espey. „Zu wissen, dass wir damit Menschen in der Region unterstützen können, motiviert uns
sehr.“
Die Aktion hat bereits Tradition: Seit dem Jahr 2010 unterstützt der Mutter-Kind-Hilfswerk e. V.
regelmäßig die Pockinger Tafel e. V. und damit Menschen, die an der Armutsgrenze leben.
Brieftaubenzüchter zeigen Herz
Die Pockinger Tafel bedankt sich beim Brieftaubenzüchterverein „Inntaler Heimwärts“ aus Aigen am Inn für die großzügige Unterstützung vom 2000€.
Spende des Mutter-Kind-Hilfswerks e.V.
PNP 05.12.2025
Der Mutter-Kind-Hilfswerk e.V. hat 230 gefüllte Lebensmittel-Taschen an die Tafel Pocking übergeben und unterstützt damit 230 bedürftige Menschen in der Region. Die Taschen wurden vom Verein in Eigenregie organisiert, befüllt und vor Ort persönlich überreicht.
Bei der Übergabe in Pocking trafen sich die Vorstandsvorsitzende des Mutter-Kind-Hilfswerks e.V., Nadine Espey, und das Team der Tafel Pocking. Gemeinsam machten sie deutlich, wie wichtig solche zusätzlichen Spenden für die Arbeit der Tafel und deren Besucherinnen und Besucher sind.
Verleihung der Ehrenamtskarte an Helfer der Pockinger Tafel
Die Pockinger Tafel hat einen neuen Vorstand
PNP 01.03.2025
Neuwahl bei Mitgliederversammlung
Pocking. Die Pockinger Tafel hat eine neue Vorstandschaft. Diese wurde bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus „Hölzlwimmer“ in Kleeberg gewählt. Die scheidende Vorsitzende Manuela Mayer hatte sich bereit erklärt, die Versammlung zu leiten. Sie lobte nachdrücklich den freundschaftlichen Umgang der Helfer und die ausgezeichnete Teamarbeit. In ihrem Resümee hob sie nicht nur einige „Highlights" während ihrer Leitung hervor, sie betonte vor allem, dass in den vergangenen Jahren eine stabile Basis für die weitere Tafelarbeit geschaffen wurde. Mit großem Applaus wurden die ehemaligen Vorstände Manuela Mayer und Angelika Strangmüller verabschiedet. Nun liegt die Leitung der Pockinger Tafel allein in männlicher Hand. Als gleichberechtigte Vorsitzende wurden Manfred Hekler und Erich Wagner einstimmig gewählt. Die Kassenführung übernimmt weiterhin Hans Windpassinger.
„Ihre Arbeit ist viel mehr wert“
PNP 20.06 2024
Udo Ranner übergibt insgesamt 12250 Euro an Spendengeldern an sozial engagierte Organisationen
Von Karin Seidl
Pocking/Thalling. Man wird demütig, wenn man von Menschen weiß, denen das Geld nicht reicht, um sich zumindest Grundnahrungsmittel zu kaufen. Udo Ranner, Geschäftsführer von Huber & Ranner, jedenfalls hört den beiden Vertretern der Tafel Pocking aufmerksam zu, als er sie auf das Firmengelände nach Thalling geladen hat. Dort übergibt er Spendengelder aus dem Jubiläumsfest „50 Jahre Huber & Ranner“. Er selbst ist seit vielen Jahren auch förderndes Mitglied der Tafel Pocking. Was die engagierten Freiwilligen leisten, beeindruckt ihn.
Udo Ranner ist sich sicher, dass das Geld bei der Tafel Pocking und bei den Rotariern – auch dort ist er seit 2012 Mitglied – gut aufgehoben ist. 7250 Euro steht auf dem symbolischen Scheck für die Tafel Pocking und 5000 Euro auf dem für die Rotarier. Bei der ersten Summe stammt das Geld aus dem Jubiläumsfest „50 Jahre Huber & Ranner“, das das Unternehmen für seine Mitarbeiter kürzlich gegeben hat. Die zweite Summe hat das Unternehmen gespendet.
„Von dem Geld kaufen wir Lebensmittel“, sagt Hans Windpassinger von der Tafel Pocking. Denn von Nahrungsmittelspenden allein könnte der Verein die Not längst nicht mehr lindern. „70 Prozent der Nahrungsmittel müssen wir zukaufen.“ 200 Berechtigungsscheine hat der Verein zur Zeit ausgegeben. „Wir haben einen Aufnahmestopp.“ Das fällt den Tafel-Mitarbeitern schwer, geht aber nicht anders. „Wir haben zum Beispiel eine Frau, die kommt nur, wenn ihr Kind in der Schule ist. Das Kind soll nicht merken, dass die Mama Hilfe von der Tafel braucht.“ Schicksale, die Jammern über andere Dinge lächerlich machen.
Hilfe ist notwendiger, als viele denken
In Deutschland leben rund zwölf Millionen Menschen in Einkommensarmut oder sind unmittelbar von ihr bedroht: Dazu zählen Arbeitslose (darunter viele Alleinerziehende), Geringverdiener und Senioren mit niedriger Rente. Die meisten von ihnen kommen trotz Sparsamkeit nur schwer über die Runden. Wenn das Geld knapp ist, wird häufig bei der Ernährung gespart. Die Pockinger Tafel unterstützt wöchentlich hunderte Menschen aus unserer Region mit Nahrungsmitteln. Und die Zahlen steigen stetig an.
Was wird benötigt?
Insbesondere frisches Obst und Gemüse sowie Milch und Fleisch werden zu Luxusgütern, die sich die Betroffenen oft nicht leisten können. Gleichzeitig fallen täglich in Supermärkten, ind Hotels und Restaurants, auf Veranstaltungen, Wochenmärkten oder im Einzel- und Lebensmittelgroßhandel große Mengen Lebensmittel an, die im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verwendet werden, obwohl ihr Zustand noch einwandfrei ist.
Wem wird geholfen?
Bedürftig sind für die Tafeln alle Menschen, die nur über wenig Geld im Monat verfügen können, z.B. weil sie eine kleine Rente haben, Arbeitslosengeld I oder II, Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen. Damit die Hilfe auch da ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird, lassen sich die Tafeln die Bedürftigkeit ihrer Kunden durch offizielle Dokumente nachweisen. Grundsätzlich gilt jedoch: Die Tafeln helfen allen Menschen, die der Hilfe bedürfen.
Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich: Sie sammeln überschüssige Lebensmittel, die sonst vernichtet würden und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen - kostenlos oder zu einem symbolischen Betrag. Eine Idee, von der alle profitieren: Bedürftige erhalten qualitativ hochwertige Nahrungsmittel, Lebensmittelspender übernehmen soziale Verantwortung und reduzieren Entsorgungskosten.